Pattaya City Schriftzug am Bali Hai Pier
Pattaya Ladyboy

Arbeiten und Business in Pattaya – Tipps & Ratschläge

Wer sich als Farang im vermeintlichen Schlaraffenland Thailand niederlassen möchte, aber weder eine Rente in ausreichender Höhe noch ein anderes passives Einkommen aus seiner Heimat bezieht, wird sich bald vermutlich nach Geschäfts- und Verdienstmöglichkeiten in der neuen Wahlheimat umschauen, um seinen Lebensunterhalt auch in Pattaya sorgenfrei bestreiten zu können.

Andere Aussteiger werden zwar ein halbwegs regelmäßiges Einkommen aus Deutschland beziehen – allerdings nicht in ausreichender Höhe, um den erwünschten Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. (Und man wandert ja schließlich nicht nach Thailand aus, um auf Hartz IV-Level leben und an allen Ecken und Enden sparen zu müssen.)

Thailand ist zwar immer noch ein relatives „Billigreiseland“, aber die Lebenshaltungskosten sind auch vor allem in Pattaya in den letzten Jahren nicht niedriger geworden. An die 1,000 Euro im Monat sollte man schon einkalkulieren, um hier so halbwegs komfortabel leben zu können.
Wer also nur ein paar hundert Euro monatlich aus Deutschland bezieht (sei das eine kleine Rente oder Mieteinkommen), oder mit relativ geringem Sparguthaben den Absprung nach Thailand wagt, wird sich auch in Pattaya mit seinen relativ niedrigen Lebenshaltungskosten bald nach zusätzlichen Verdienst- oder Investmentmöglichkeiten umsehen müssen, um den gewünschten Lebensstandard nachhaltig zu sichern.

Was immer Eure finanzielle Situation sein mag, es gibt in Pattaya tausend andere Expats, die alle denselben Schritt gewagt und sich eine neue Existenz in Thailand aufgebaut haben, und nicht wenige hatten am Anfang ganz ähnliche Sorgen und Bedenken.
Sein Leben von Pattaya-Urlauber auf „Resident“ umzustellen, stellt sich nämlich nicht nur in mentaler, sondern auch in finanzieller Hinsicht häufig als schwieriger heraus, als man sich in der anfänglichen Euphorie des Thailand-Aussteigers eingestehen mag.
Thailand ist eben nicht Deutschland, und in Pattaya leben (und arbeiten) ist nicht mit einem dreiwöchigen Jahresurlaub hier zu vergleichen.

Manche Aussteiger haben in Pattaya geschäftlich kleine Erfolgsgeschichten geschrieben und haben heute ein durchaus komfortables Auskommen, mit dem sie auch in der alten Heimat gemütlich über die Runden kämen.
Aber geschäftliche Erfolgsgeschichten sind Ausnahmen, die letztlich nur eine traurige Regel bestätigen: Die absolute Mehrheit deutscher Auswanderer, die mit nur geringen finanziellen Rücklagen den Sprung ins thailändische Neuwasser wagten, sind am Versuch, sich in Pattaya eine neue, finanziell sichere Existenz aufzubauen, schlicht und einfach gescheitert.

Manch einer ging schon nach wenigen Jahren oder gar Monaten hoffnungslos pleite, wurde von betrügerischen Geschäftpartnern abgezockt oder von der Thai-Freundin ausgenommen wie eine Weihnachtsgans, und musste schließlich geschlagenen Hauptes in die alte Existenz zurückkehren, nicht selten ohne Heim und auf Stütze von Vater Staat angewiesen.
Andere sind einfach in Thailand geblieben und leben heute am schieren Existenzminimum – manche gar als Bettler und Obdachlose.

Auf dieser Seite wollen wir ein paar rechtliche Grundlagen und Hindernisse erörtern, die sich Farangs stellen, die in Pattaya arbeiten oder ein Business aufmachen möchten. Auch werden wir ein paar wenige, halbwegs realistische Geschäftsmöglichkeiten vorstellen (denn viele gibt es nicht), die sich Ausländern in Thailand bieten.
Und wenn Ihr mit dem Gedanken spielt, eine „Bier-Bar“ in Pattaya aufzumachen, dann haben wir auch ein paar wichtige Tipps, die Ihr beim Start ins Bar-Business beachten solltet.

  1. Warnhinweise für Möchtegern-Unternehmer in Pattaya
  2. Rechtliche Grundlagen – Firmengründung und „Work Permit“
  3. Arbeiten ohne „Work Permit“?
  4. „Eigenes“ Business im Namen der Thai-Freundin?
  5. Pattayas Immobilienmarkt – Chance oder Risiko?
  6. Welche Immobilien darf ein Ausländer (nicht) kaufen?
  7. Arbeiten und Geld verdienen in Thailand – Welche Jobs gibt es?
  8. Nützliche Links für Jobsuchende, Geschäftsgründer & Investoren

Ocean Marina Yacht Club in Pattaya

Warnhinweise für Möchtegern-Unternehmer in Pattaya

Um es gleich zu sagen:  Ein Business ganz gleich welcher Art in Thailand zu betreiben, ist mit selbständiger Geschäftstätigkeit in Deutschland kaum zu vergleichen. Vor allem wer niemals ein eigenes Business betrieben hat, wird die ersten Schritte in Thailand oft schwer finden.

So sind vor allem die Profitmöglichkeiten für Geschäftstreibende in Pattaya verhältnismäßig gering. Die Mieten und laufenden Kosten sind relativ hoch; die Gewinnsparten, mit denen in Thailand kalkuliert wird, gering. Da bleibt selbst wenn die Geschäfte halbwegs gut laufen, am Monatsende häufig weniger übrig, als man sich ausgerechnet haben mag.
Wenn Eure finanziellen Rücklagen also beschränkt sind und Ihr mithin auf schnelle Gewinne angewiesen seid, werdet Ihr es vermutlich schwer haben, Euch langfristig zu behaupten und Euer Business so lange am Laufen zu halten, bis Ihr ein halbwegs verlässliches, regelmäßiges Einkommen erzielt, von dem Ihr auch bequem leben könnt.
Wie überall im Geschäftsleben ist gerade der Anfang, die Startup-Phase, schwierig, vor allem wenn man mit falschen oder überhöhten Erwartungen gekommen ist.

Euren Lebensstil werdet Ihr vermutlich ohnehin schnell anpassen müssen und den Lifestyle eines Urlaubers kaum beibehalten können – ein Business in Thailand betreiben und ein paar Wochen im Jahr in Pattaya Urlaub machen, sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe.
Jeden Tag auf die Pauke hauen, ist da kaum drin – schließlich will und muss man ja auch Geld verdienen, nicht nur ausgeben.

Die Arbeitsmoral thailändischer Mitarbeiter ist natürlich auch ein Thema für sich. Die Thais sind zwar nicht, wie viele deutsche Farangs behaupten, grundsätzlich faul und arbeitsscheu. Ausgesprochene Arbeitstiere sind sie allerdings auch nicht, und die Arbeitsmoral lässt nicht selten zu wünschen übrig.
Ein deutscher Chef mit überstrenger Hand und mangelndem Fingerspitzengefühl, der gerne auch mal laut wird und auf den Tisch haut, hat in Thailand kaum Überlebenschancen.
Geeignete Mitarbeiter zu finden, die man auch langfristig an seinen Betrieb binden kann, ist oftmals ein schweres Unterfangen (das gilt ausnahmslos für Betriebe aller Art, einschließlich Bier-Bars, wo man auch als Wirt nicht nur besoffen an der Theke sitzen kann.)

Ehrliche Erfolgsgeschichten von Farangs, die mit wenig Geld und innovativen Geschäftsideen ein langfristig erfolgreiches Business in Thailand gestartet haben, hört man leider nicht allzu häufig (und wir meinen jetzt nicht die Märchen deutscher Kneipenwirte, bei denen es immer „super“ läuft und der Laden dauernd „brummt“, und hinter deren protziger Fassade sich oft nur ein verschuldeter Lügenbold vebirgt.)
Die wenigen Glückspilze und Millionäre unter den Expats in Pattaya, die tatsächlich von ihren Zinsen leben können, haben ihr Vermögen nämlich größtenteils nicht hier gemacht, sondern hatten schon lange ausgesorgt, bevor sie nach Thailand ausgewandert sind.
Farangs, die mit einer Investition von ein paar läppischen hunderttausend Baht buchstäblich bei Null angefangen und sich in Thailand ein erfolgreiches Business aufgebaut haben, gibt es einfach nicht viele.
Wer nicht schon als Millionär in Bangkok gelandet ist, wird es in Pattaya sicher auch nicht.

Eine weitaus realistischere Erwartungshaltung – sei das mit einem kleinen Gästehaus, einer Bar oder Wäscherei („Laundry“) – ist sicherlich ein eher bescheidener Umsatz, der es einem erlaubt, auch während der langen Nebensaison jeden Monat die Miete und Gehälter zahlen zu können.
Wenn dann noch ein Bonus übrig ist, von dem man mit nach unten angepasstem Lebensstil bequem über die Runden kommen kann, ist das für Pattaya-Verhältnisse schon ein relativer Erfolg.

Aber bevor wir weiter ins Detail gehen, haben wir hier noch einen absoluten Klassiker unter den Expat-Witzen für Euch:
Frage: Wie macht man in Pattaya ein kleines Vermögen?
Antwort: Man fängt mit einem großen an!

Obdachloser Farang am Jomtien Strand

Rechtliche Grundlagen – Firmengründung und „Work Permit“

Wer völlig legal in Thailand ein Geschäft gründen und betreiben möchte, wird zuallererst eine Firma mit bestimmtem Grundkapital gründen müssen – im Normfall eine „Company Limited“ oder GmbH – und eine Arbeitsgenehmigung, beispielsweise als Geschäftsführer, beantragen.
Arbeiten ohne die sogenannte „work permit“ (so heißt „Arbeitsgenehmigung“ auf Englisch) ist Ausländern strengstens untersagt.
Die Grundvoraussetzung hierfür ist ein Non-Immigrant-B Visa oder „Geschäftsvisum“ („B“ steht für „Business“), das an einer thailändischen Botschaft oder Konsulat, nicht zwingend aber möglichst im Heimatland des Antragstellers, beantragt werden muss.

Aber hier gleich ein erster „Wermutstropfen“: Ein ausländischer Rechtsträger darf offiziell nie mehr als maximal 49% der Geschäftsanteile an der zu gründenden GmbH halten – die Mehrheitsbeteiligung, also mindestens 51%, müssen offiziell immer in thailändischer Hand sein.
Wer als Ausländer in Thailand ein Business anmelden möchte, braucht also zumindest in der Theorie und auf dem Papier immer thailändische Geschäftspartner oder Teilhaber.
(„Stille“ thailändische Teilhaber, die nicht selber stimmberechtigt sind, kann man sich, wenn man keine thailändischen Partner hat, die man in diesen Positionen einsetzen kann oder will, natürlich kaufen. Diese beliebte Option, die in der Praxis zwar gang und gäbe ist und effektiv die Alleinkontrolle des ausländischen Investors über „sein“ Business garantiert, ist allerdings nicht wirklich legal.)

Wer als Ausländer in Thailand eine Firma gründen und völlig legal geschäftlich tätig werden möchte, wird vermutlich die Hilfe einer Rechtskanzlei brauchen, die bei der Firmengründung, Beantragung der „work permit“ usw. aktiv beratschlagt.
Eine über eine renommierte Anwaltskanzlei abgewickelte Firmenregistrierung kostet ab ca. 1.000 Euro in Thailand. Die Beantragung einer Arbeitsgenehmigung kostet ca. 500 Euro.
Einige Links zu etablierten Anwaltskanzleien, die sich auf ausländische Geschäftsgründungen spezialisiert haben, findet Ihr weiter unten auf dieser Seite.

visa-thai-baht

Arbeiten ohne „Work Permit“?

Arbeits- und Geschäftstätigkeit sind ohne ein „Business Visa“ und eine Arbeitsgenehmigung („work permit“) strengstens untersagt. Hierbei ist es unbedeutend, ob ihr eine eigene Firma gründet oder bei einem thailändischen Arbeitgeber eine Anstellung findet. (Im letzteren Fall sollte Euch der zukünftige Arbeitgeber die notwendigen Unterlagen bereitstellen und bei der Beantragung des erforderlichen Geschäftsvisums und der „work permit“ behilflich sein.)

Natürlich arbeiten Tausende von Farangs und auch Deutschen ohne Arbeitsgenehmigung in Thailand und haben oft jahrelang keine Probleme mit der Einwanderungsbehörde. Auch hier gilt: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
Wer keinem Geschäftskonkurrenten „auf den Schlips tritt“ oder anderswie den Argwohn der Behörden erregt, kann also auch ohne „work permit“ in Thailand arbeiten, ohne dauernd vor der Immigration auf der Hut sein zu müssen. Legal ist das allerdings trotzdem nicht.

Wer in Thailand Geld verdienen will, sollte also extrem vorsichtig sein mit Billiglohnjobs etwa in der Unterhaltungsindustrie, etwa als deutschsprachiger „Manager“ einer Bier-Bar, und bei Jobangeboten zwielichtiger Arbeitgeber, die deutschlandmüden Möchtegern-Auswanderern „Traumjobs“ auch ohne „work permit“ anbieten.
Selbst wer ehrenamtlich beispielsweise Englisch unterrichtet oder im Urlaub bei einer NRO „aushilft“, braucht offiziell eine Arbeitsgenehmigung.
Thailands Gesetze zur Arbeits- und Erwerbstätigkeit von Ausländern sind leider empfindlich streng, und wer von der Immigration beim „Jobben“ ohne Arbeitsgenehmigung ertappt oder von einem neidischen Konkurrenten angeschwärzt wird und sich nicht durch Schmiergelder vorm Arm des Gesetzes schützen kann, dem drohen nicht nur Geld- und Haftstrafen – auch die Zwangsausweisung aus Thailand ist im Rahmen des gesetzlich Möglichen.

Was auch unbedingt anzumerken ist, ist dass arbeitswillige Farangs in Thailand generell nur in Geschäftszweigen aktiv werden dürfen, wo Thais nicht hinreichend „qualifiziert“ sind. Eine GmbH zur rechtlichen Absicherung eines Currywurststandes gründen dürfen Ausländer zwar schon – aber eben nicht die Currywurst selber auf dem Straßenmarkt verkaufen.
Geschäftstätigkeit in bestimmten Branchen wie beispielsweise Landwirtschaft ist Ausländern kategorisch nicht erlaubt.

farang-pattaya-girls

„Eigenes“ Business im Namen der Thai-Freundin?

Viele Ausländer, die lediglich eine überschaubare Investition in Thailand planen und z.B. eine Bierbar, ein kleines Gästehaus oder eine Wäscherei mit ihrer Thai-Dauerfreundin aufmachen möchten, werden hierfür häufig keine Firma gründen, sondern das Business im Namen ihrer Thai-Partnerin kaufen und betreiben.
Der Grund: Der mit einer Firmengründung verbundene Kostenaufwand, Anwaltskosten usw. rentieren sich bei geringen Investitionssummen kaum.
Obschon das grundsätzlich keine Fehlentscheidung sein muss – wenn man seiner Partnerin eben vertrauen kann und auch selber gar nicht vorhat, aktiv im Geschäft zu arbeiten -, so ist es doch eben nicht die klügste Lösung, seine Geschäftsbeteiligung abzusichern.
Während das Risiko bei einer kleineren Investitionssumme natürlich überschaubar ist (sein Limit muss jeder selber bestimmen und abschätzen), so ist ab einer gewissen Summe doch Vorsicht angemahnt.

Einerseits spart man sich so natürlich die laufenden Kosten, die mit einer Firmengründung anfallen. Wenn Euer Business nur ein geringes Jahreseinkommen abwirft, dann kann es also durchaus sinnvoll sein, an diesem Ende zu sparen.
Andererseits wäre es Euch nicht möglich, eine Arbeitsgenehmigung zu beantragen und legal in „Eurem“ Geschäft zu arbeiten. D.h. wenn Ihr eine Bar in Pattaya aufmachen wolltet, dürftet Ihr streng genommen nicht mal an den Kühlschrank gehen, um Euch selber ein frisches Bier zu holen.
Na gut, sagt Ihr jetzt, dafür habt Ihr ja schließlich die Ladies in der Bar; und Ihr macht ja keine Kneipe in Pattaya auf, um da noch selber zu kellnern und Gläser zu spülen.
Welcher Nachteil allerdings bedeutend schwerer wiegt, ist die mangelnde Absicherung Eurer Geschäftsbeteiligung an einem Business, das de facto alleinig Eurer Thai Lady gehört und wo Ihr rechtlich gesehen nur Gast seid.
Die Grundsatzfrage, die Ihr Euch also zuallererst stellen müsst, lautet daher: Wie sehr könnt Ihr Eurer Thai-Partnerin wirklich (ver)trauen?

Ohne rechtlich abgesicherte Beteiligung und Mitspracherecht am „eigenen“ Business darf man sich natürlich auch nicht wundern, wenn der „herzensgute“ Thai-Liebling einem eines Tages die Koffer vor die Tür stellt und von heute auf morgen einfach rauswirft. Klingt übel, ist aber schon tausendmal passiert, gerade in Pattaya. Ohne rechtlich abgesicherte Rolle in „Eurem“ Betrieb könntet Ihr leider auch nur wenig dagegen unternehmen.

Bali Hai Pier 2014

Pattayas Immobilienmarkt – Chance oder Risiko?

Die Zeiten, wo man eine kleine Eigentumswohnung oder ein möbliertes „Condo“ noch für umgerechnet 10.000 Euro kaufen konnte, sind zwar längst vorbei. Dennoch – und trotz all des Stammtischgeredes von „Immobilienblase“ und „Übersättigung – ist Pattayas riesiger Immobilienmarkt offenbar noch nicht an seine Grenzen gestoßen und bietet nach wie vor realistische Chancen für langfristig planende, kluge Investoren – birgt allerdings auch viele Risiken.

Generell gilt auch heute noch: Wer Wohneigentum zu einem realistischen Preis, womöglich bereits „off plan“ (also vor Fertigstellung eines Objektes) kauft, findet auf Pattayas riesigem Immobilienmarkt mit seinem Überfluss an brandneuen Wohnanlagen immer noch eine der langfristig sichersten und lukrativsten Anlagemöglichkeiten, die sich Ausländern in Thailand bieten.
Gerade des aktuelle Überangebot an Condo-Einheiten bietet Käufern beste Möglichkeiten, ein Schnäppchen zu ergattern.

Gleichzeitig aber tun sich Verkaufssuchende aus eben demselben Grunde heute schwerer als noch vor wenigen Jahren, Wohneigentum gewinnbringend und schnellstmöglich wieder zu verkaufen oder langfristig zu einem annehmbaren Mietpreis zu vermieten.
Pattayas Immbolienmarkt ist heute eindeutig ein „Käufermarkt“ – wer also schnelle Gewinne erwirtschaften will, sei gewarnt.
Wer andrerseits nicht unter Verkaufsdruck steht, ist auch heute noch leicht in der Lage, zu gegebener Zeit entweder einen deftigen einmaligen Gewinn einzustreichen oder langfristig ein regelmäßiges Mieteinkommen zu erwirtschaften – ganz abhängig davon, ob man einfach kaufen/renovieren/wiederverkaufen möchte oder sein Condo an andere Farangs vermieten.

Miet- und Kaufpreise für Condos und Wohnhäuser sowie Grundstückspreise sind im letzten Jahrzehnt nicht nur in Pattaya, sondern landesweit kontinuierlich gestiegen. Für weniger als ca. 25.000 Euro findet man heute in Pattaya kaum noch ein gescheites Condo.
Obwohl die Preise bei weniger begehrten Objekten oder in abseitigen Wohnlagen aufgrund des Überangebots an neuen Bauprojekten in den letzten Jahren stagniert haben, so sind die Preise in Pattaya trotz aller Unkenrufe immer noch äußerst stabil und attraktiv für langfristig planende Investoren. Einen schnellen Euro kann man allerdings kaum noch machen.

Welche Immobilien darf ein Ausländer (nicht) kaufen?

Der Erwerb von Wohneigentum durch Ausländer ist in Thailand leider stark reglementiert und in vielen Fällen rechtlich untersagt. So dürfen Ausländer in Thailand beispielsweise kein Land erwerben und folglich keine Häuser in ihrem eigenen Namen kaufen.
Die Gründung und Nutzung einer thailändischen GmbH zum Haus- und Landerwerb ist zwar jahrzehntelang gängige Praxis, aber nichtsdestominder illegal.
Eine völlig legale Lösung bieten langfristig angelegte, rechtlich abgesicherte Mietverträge mit 30 Jahren Laufzeit oder mehr. So wird man zwar nicht selber Hauseigentümer, kann sich das Mietrecht aber auch als Ausländer auf Jahrzehnte hinweg sichern.

Ein Condo – also eine Eigentumswohnung – ist aber oftmals die optimale Löung für Farangs, die in Thailand Wohneigentum im eigenen Namen erwerben möchten.
Im allgemeinen können Ausländer nämlich ohne Probleme ein Condominium erwerben, d.h. ohne dass die Thai-Freundin im Grundbuch steht und die eigentliche Besitzerin ist.

Die grundsätzliche Voraussetzung ist, dass nicht mehr als 49% aller Wohneinheiten in einer Condo-Anlage im Besitz von Ausländern sind. 51% der Gesamtwohnfläche müssen immer in Thai-Besitz sein.
Solange diese Grenze also nicht erreicht ist und der Kaufinteressent nachweisen kann, dass das Geld für den Kauf des Condos legal aus dem Ausland und in Fremdwährung überwiesen wurde, also nicht möglichweise illegal in Thailand erworben, können Farangs probemlos ein Condo im eigenen Namen kaufen und sind nicht auf thailändische Partner angewiesen.

Leere Billig-Bar

Arbeiten und Geld verdienen in Thailand?

Jetzt mal Butter bei die Fische. Wenn Ihr nicht gerade überdurchschnittlich ausgebildet und qualifiziert seid in einem Fachgebiet, in dem Thais nur wenig wettbewerbsfähig sind, stehen Eure Chancen, einen Ferienjob oder eine langfristige Anstellung in Thailand zu finden, leider ziemlich schlecht.
Aufgrund der um ein Vielfaches niedrigeren Lohnkosten für einheimische Mitbewerber und strenger Auflagen hinsichtlich der Tätigkeiten, die Farangs legal in Thailand ausüben dürfen, bevorzugen die meisten Firmen natürlich thailändische Staatsangehörige.
Einen legalen Nebenjob als Kfz-Mechaniker oder Taxifahrer könnt Ihr mithin knicken.

Reelle Aussichten auf eine legale Anstellung mit „work permit“ bestehen noch am ehesten im Gastgewerbe, z. B. als Chefkock und als Hotelmanager, oder im IT-Bereich. Andererseits sind Jobangebote für Farangs, vor allem wenn Ihr kaum Fremdsprachenkenntnisse mitbringt und nicht top qualifiziert seid, natürlich sehr beschränkt.

Wer ausgezeichnete Englischkenntnisse auf Muttersprachlerniveau und womöglich noch ein international anerkanntes TEFL-Zertifikat hat – also qualifiziert ist, Englisch als Fremdsprache zu unterrichten – dem bieten sich auch in Pattaya durchaus Möglichkeiten, als Englischlehrer zu arbeiten.
Ohne Uni-Abschluss dürfte es aber gerade deutschen Muttersprachlern schwerfallen, eine Arbeitsgenehmigung als Englischlehrer zu bekommen, und Deutschlehrer – selbst wenn Ihr entsprechend qualifiziert seid und einen DaF-Schein habt – sind in Thailand leider nicht sehr gefragt.

Andere Jobmöglichkeiten, im Normalfall allerdings ohne „work permit“ und also nicht streng legal, bieten sich in Thailand als Immobilienmakler, Tauchlehrer usw. oder als Freelancer im Internet, z.B. als Texter, SEO, Übersetzer oder Transkriptionist.
Wenn Ihr gerne am Computer, ohne Chef und festen Zeitplan arbeitet, so könnt Ihr Euch im Internet natürlich auch ganz „selbständig“ machen, zum Beispiel mit einem Online-Geschäft, einem eigenen Blog oder einer professionell aufgezogenen Website.
Arbeit und Geld verdienen im Internet sind gesetzlich eine Grauzone in Thailand, einerseits also nicht wirklich legal (weil es ja eben auch eine Form von Arbeit ist und man Geld macht), aber auch nicht ausgesprochen illegal.

Millionäre werdet Ihr am Laptop zwar kaum, aber mit einem gut gemachten Ebay-Shop oder Affiliate-Marketing auf einem gutbesuchten Blog kann man sich mit relativ wenig Arbeit leicht immer ein paar Baht hinzuverdienen.
Wer finanziell bereit ist, ein Risiko einzugehen und die nötige Zockermentalität besitzt, kann natürlich auch versuchen, sich mit Online-Aktienhandel, Sportwetten oder Online-Poker ein regelmäßiges Zubrot zu verdienen.
Glücksspiel ist in Thailand zwar auch im Internet verboten (das gilt für Farangs genauso wie für Thais), praktisch hat man von offizieller Seite aber wenig zu befüchten.

Die Lebenshaltungskosten sind in Thailand nach wie vor verhältnismäßig günstig. Wer also noch ein Grundeinkommen aus Deutschland bezieht (oder vielleicht nur die Sommermonate über zuhause arbeitet) und gleichzeitig seinen Lebensstil von Urlauber auf Resident umstellt, also nicht täglich auf die Walking Street rennt und Bar Girls abschleppt, kann in Pattaya auch heute noch relativ billig leben, oder zumindest einen höheren Lebensstandard als daheim in Europa genießen.
Wie hoch die Lebenshaltungskosten in Thailand sind und was man als Farang in Pattaya zum (Über)Leben einplanen sollte, findet Ihr detailliert auf der folgenden Seite erklärt:

sexy-thai-models-auf-yacht

Nützliche Links (deutschsprachig)

German-Thai Group – Deutschsprachiges Anwalts- und Notarbüro
Asia Law Works Co., Ltd. – Deutschsprachige Anwaltskanzlei & Rechtsberatung
KBS Interlaw Co., Ltd. – Anwaltskanzlei, Business Consulting, Firmengründung
Swiss Law Co. Ltd. – Rechtsberatung
Marcus Scholz – Rechtsberatung & Firmengründung

BOI – Board of Investment of Thailand (deutschsprachige Seite)

Der Farang – Newsportal für Urlauber & Residenten in Thailand – Kleinanzeigen
Pattaya Blatt – Deutsches Sprachrohr in Thailand – Kleinanzeigen

Englischsprachige Links

Thailand Business & Legal Guide
Foreign Investment In Thailand (PDF)
Business, Jobs & Investment Forum (Thai Visa)

Sunbelt Asia Group – Your Gateway to Business in Thailand
Sunbelt Legal Advisors – Company Registration, Work Permit, Visa
Suthipong Law Center Pattaya – Company Formation, Work Permit, Legal Services
Siam-Legal.com – Legal Services & Business Consulatants
Vision Asia – Business Transfer Experts in Pattaya

Pattaya Trader Magazine – Business Opportunities & Property
Pattaya-Investments.com – Business Opportunities, Property For Sale
BahtSOLD.com – Thailand Classified Ads – Business For Sale & Property
ThaiVisa Classified Ads – Business Opportunities, Employment, Real Estate
Sunbelt Business Transfer Specialists – Buy or Sell a Business in Thailand
Buy or Sell a Thai Business (Thai Visa Forum)
Job Offers in Thailand (Thai Visa Forum)

Thai-Trade.com – Thailand Business Directory
Thai Trade Fairs – Find Your Trade Partners

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