Pattaya City Schriftzug am Bali Hai Pier
Pattaya Ladyboy

Wo Urlaub machen in Pattaya? Pattayas beliebteste Strände & Stadtviertel

Verglichen mit dem kleinen Fischerdorf, das Pattaya noch vor gut einem halben Jahrhundert war, hat sich das Seebad im 21. Jahrhunderts nicht nur in einen lebhafte Touristenmetropole mit Millionen jährlicher Besucher entwickelt, sondern effektiv in eine der größten Städte des Königsreichs.
Alleine in nordsüdlicher Richtung – vom Nachbarort Nakua im Norden von Pattaya bis zum südlichsten Zipfel des Jomtien Beach – erstreckt sich Pattaya über annähernd 15 Kilometer.
Sich im ausgedehnten Stadtgebiet Pattayas zurechtzufinden, ist aber immer noch ziemlich einfach, auch für Newbies und Erstbesucher mit Orientierungsschwierigkeiten.

Pattayas wichtigste Unterhaltungs- und Einkaufsviertel, Hotel- und Wohngegenden liegen sämtlich zwischen der Küstenlinie im Westen und der Sukhumvit Road (dem alten Highway nach Bangkok und der längsten Straße des Königreichs) im Osten. Die Gebiete östlich der Sukhumvit Road, die vor wenigen Jahrzehnten noch fast unbewohnt waren, sich aber heute zu einer beliebten Wohngegend gerade für Expats entwickelt haben, sind auch als die „Dark Side“ bekannt.
Auf dieser Seite findet Ihr eine erste Orientierungshilfe zu Pattayas beliebtesten Stränden und Vierteln:

  1. Naklua & Nord-Pattaya – Pattayas „Klein-Deutschland“
  2. Der Wongamat Beach
  3. Süd- und Central Pattaya & die Walking Street
  4. Die Soi Buakhao – Pattayas „Klein-England“
  5. Der Jomtien Beach bei Pattaya
  6. Die „Dark Side“ (Ost-Pattaya)
  7. Koh Larn – Pattayas „Hausinsel“

Baht Bus auf der Pattaya Beach Road

Naklua und Nord-Pattaya – Pattayas „Klein-Deutschland“

Der Ortsname Naklua (ausgesprochen „Na-glüa“) bedeutet wörtlich übersetzt „Salzfelder“ und beschreibt die ursprüngliche Haupterwerbsquelle der Einheimischen aus der Zeit vor dem modernen Touristenboom – die Salzgewinnung aus dem Meer.
Außer dem alten Namen hat sich Naklua im Norden Pattayas den ursprünglichen Charakter des alten Fischerdorfs, das Pattaya selber noch vor wenigen Jahrzehnten war, weitestgehend erhalten. Hier findet Ihr noch heute traditionelle Holzhäuser, kleine Handwerksbetriebe und Ladengeschäfte, wie man sie eigentlich von thailändischen Kleinstädten kennt.
Außer dem beliebten Wochenendmarkt, dem sog. Sanctuary of Truth – einer eindrucksvollen zeitgenössischen Tempelanlage ganz aus Holz – und nur wenigen größeren Hotelanlagen ist das eigentliche Naklua kaum von touristischer Bedeutung.

Was viele deutsche Urlauber oft fälschlicherweise als Naklua bezeichnen, sind eigentlich die nördlichen Ausläufer des Stadtgebiets Pattayas entlang der Naklua Road – also die Gebiete nördlich des Delfin-Kreisverkehrs, die mehr oder weniger ins eigentliche Ortsgebiet Nakluas übergehen.
Seit den 1970er Jahren hat sich Nord-Pattaya zum bevorzugten Urlaubs- und Wohngebiet für deutschsprachige Urlauber und Expats entwickelt – sozusagen Pattayas „Klein-Deutschland“. Hier treffen sich damals wie heute größtenteils deutsche Besucher in Dutzenden deutscher oder österreichischer Speiselokale.
Auch findet Ihr hier eine beträchtliche Anzahl von Gästehäusern und Bars, die auf deutsches Publikum zugeschnitten sind und nicht selten auch deutsche Wirte haben.  Außerdem gibt’s entlang der Naklua Road eine Vielzahl kleiner Shops, indischer Schneiderläden, Reisebüros usw., die auf vornehmlich deutsprachige Besucher abzielen.

Im letzten Jahrzehnt haben auch zunehmend russische sowie neuerdings auch chinesische (Pauschal-) Touristen Naklua und Nord-Pattaya für sich entdeckt, was zweifelsohne auch auf den Charakter der ehemals „deutschen Touristenhochburg“ abgefärbt hat.

Der Wongamat Beach in Nord-Pattaya

Der Wongamat Beach

Während Nord-Pattaya und Naklua mehrere kleine Badebuchten haben, ist der Wongamat Beach wohl der beliebteste und längste Strandabschnitt im Norden der Stadt. Wenn auch der Wongamat Strand nicht gerade das Feeling einer „einsamen Insel“ hervorruft – was vor allem den lärmenden Horden russischer Touristen zu verdanken ist -, so geht es hier doch immer noch eine Spur relaxter zu als an Pattaya’s Hauptstrand nur ein paar hundert Meter weiter südlich.

Bedingt durch wachsenden Tourismus und Pattayas anhaltenden Immobilienboom, sind zudem entlang des Wongamat Beach im letzten Jahrzehnt auch mehr als ein Dutzend neuer Hotels und bis zu über zweihundert Meter hohe Wohnhochhäuser wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden geschossen.
Während es am Wongamat Strand also auch heute noch bedeutend ruhiger zugeht als an Pattayas überlaufenem Hauptstrand, so ist es auch hier leider nicht mehr ganz so idyllisch wie noch in den späten 1990er Jahren, vor allen Dingen wärend der Hauptsaison.

(Anmerkung:  Die nördlichen Teile des Stadtgebiets zwischen Central Pattaya und North Pattaya Road, also die Gebiete unmittelbar südlich des Delfin-Kreisverkehrs, werden oft auch als Nord-Pattaya bezeichnet. Die Markierung einer eigentlichen Grenzlinie zwischen den ineinander überlaufenden Ortsteilen hängt also mehr von individueller Deutung als sichtbaren Grenzen ab.)

Die Skyline des Wongamat Beach in Naklua

Süd- und Central Pattaya

Mit ihrem vielfältigen Einkaufs- und Unterhaltungsangebot, Hotels und Gästehäusern aller Preiskategorien, Einkaufszentren, Straßenmärkten und hunderten von Bierbars, sind Süd- und Central Pattaya das unumstrittene pulsierende Herz der Touristenmetropole.
Hier findet Ihr auch die weltberühmte (und berüchtigte) Walking Street – das bekannteste Rotlichtviertel Pattayas. Während ein abendlicher Bummel auf der Walking Street auch bei Paaren gesetzteren Alters und Nicht-Sextouristen unbedingter Bestandteil des Reiseplans sein sollte – wer die Walking Street nicht kennt, hat Pattaya nicht gesehen -, ist natürlich gerade Süd-Pattaya aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Nachtleben weniger familien- und kinderorientiert als beispielsweise Naklua oder Jomtien Beach.
Gerade alleinreisende Männer und ein jüngeres, eher party-orientiertes Publikum werden sich hier dafür umso wohler fühlen.

Um auch das deutlich zu sagen: Dank einer Vielzahl dröhnender Motorboote und Jet-Skis sowie der andauernden Geräuschkulisse von der gleich hinterm Strand verlaufenden Beach Road, mag Pattayas ca. vier Kilometer langer Hauptstrand – der Pattaya Beach – auch nicht sonderlich einladend wirken auf sonnenhungrige Strandgänger, die einfach nur mal in aller Ruhe relaxen, sonnenbaden und schwimmen möchten.
Ein Spaziergang auf der Strandpromenade ist aber immer wieder ein lohnender Zeitvertreib – und der Sonnenuntergang über dem Golf von Thailand ein allabendlich wiederkehrender tropischer Traum.

Sonnenuntergang am Pattaya Beach

Wenn man nicht gerade am Strand liegt und ein Bad in der tropischen Sonne genießt, oder einen Tagesausflug in einen der zahlreichen Freizeitparks rund um Pattaya macht, so dreht sich in Süd-Pattaya bei Tageslicht alles ums Shopping.
Alleine an der Beach Road gibt es buchstäblich hunderte kleiner Shops und Verkaufsstände, und wenn Ihr nicht grade in einem klimatisierten Einkaufszentrum mit Fixpreisen unterwegs seid, so sollte ausgiebiges Feilschen immer möglich und selbstverständlich sein.

Nach Sonnenuntergang verwandelt sich die Stadtmitte von einer Minute zur anderen in ein einziges neonerleuchtetes Unterhaltungszentrum, gegen das selbst die Reeperbahn und der „Ballermann“ verblassen. Hier ist Nightlife – Nachtleben – pur angesagt! Während grellbunte Leuchtreklamen bei fast jedem Schritt zur „Happy Hour“ einladen, tönen rhythmische Musik und die Willkommensrufe aufreizend gekleideter Bar-Mädchen (Stichwort „Hello sexy man!“) schlaflosen Nachtschwärmern aus hunderten kleiner Bars entgegen.

Ist das Nachtleben in Pattaya auch bei weitem nicht auf die Walking Street beschränkt, so ist die südliche Verlängerung der Pattaya Beach Road, die täglich ab 18 Uhr zur Fußgängerzone wird, doch das unumstrittene Epizentrum nächtlichen Treibens in Pattaya und immer einen Besuch wert.
Hier gibt’s einfach alles was verwöhnte Nachteulen von einer Touristenmetropole vom Ruf Pattayas erwarten dürfen. Unterhaltungslokale beinhalten traditionelle Bierbars und Pubs, Lokale mit fetziger Livemusik zum Abrocken, Freiluft-Barkomplexe mit Muay Thai Boxringen, Discos und Clubs mit internationalen DJs, Karaoke-Bars und sogenannte A-GoGo’s – eine Art Tabledance- oder Striplokale.
„Gibt’s nicht“ gibt’s in Pattaya nicht: Wer zum Partymachen nach Pattaya kommt, wird in der selbsternannten „extreme city“ nicht enttäuscht.

Zugegeben, wer nicht gerade auf „extremes Nightclubbing“ steht, sondern eher entspannte Abendunterhaltung sucht, dem dürfte vor allem die Walking Street zu überlaufen, laut und auf Tourismus getrimmt sein. Aber nur keine Sorge: Pattayas Unterhaltungsangebot hält für jeden Geschmack das Richtige bereit und ist mit einer Vielzahl gemütlicher Kneipen, wo Ihr in entspanntem Ambiente einen Cocktail schlürfen und mit Freunden klönen könnt, ebenso auf Paare und Familien sowie ein reiferes Publikum zugeschnitten.

Die Walking Street ist Pattayas bekannteste Partymeile

Soi Buakhao

Die Soi Buakhao („Soi“ heißt Seitenstraße auf Thai) ist ein langes und enges, betriebsames Sträßchen, das parallel zur Second und Third Road in Süd-Pattaya verläuft und die Central und South Pattaya Road in nordsüdlicher Richtung verbindet. Die Entfernung zum Strand von Pattaya beträgt etwas mehr als einen halben Kilometer.

Obgleich auch beliebt bei Deutschen und anderen Europäern, so ist die Gegend um die Soi Buakhao doch in erster Linie bemerkenswert als Pattayas „Klein-England“. In dieser Hinsicht ist die Soi Buakhao in etwa das für die Briten, was Naklua für deutschsprachige Besucher ist. Unterkunft, Getränke und Essen sind hier in vielen Lokalen auch noch um einiges günstiger als z.B direkt in Süd-Pattaya.

Die Soi Buakhao und ihre Seitenstraßen, beispielsweise die Soi LK Metro, die Soi Diana und die New Plaza, sind gespickt mit mehrheitlich britischen Bars, Pubs und Restaurants, sowie einer großen Anzahl preisgünstiger Gästehäuser.
Ungefähr ein Dutzend GoGo-Bars finden Nachtschwärmer und alleinreisende Herren auf der Soi LK Metro – einem L-förmigen Straßenblock, der erst zu Beginn des Jahrtausends aus dem Boden gestampft wurde (bis in die späten Neunziger Jahre hinein war die Soi Buakhao kaum von touristischer Bedeutung) und allmählich zur ernsthaften Konkurrenz zur Walking Street herangewachsen ist.
Auf einem großen unbebauten Platz am südlichen Ausgang der Soi Buakhao gibt es darüber hinaus jeden Dienstag und Freitag einen überaus beliebten Wochenmarkt, wo es außer dem üblichen Marktkrempel auch günstige T-Shirts und Klamotten zu erheischen gibt.

Da ist es natürlich kaum eine Überraschung, dass sich die Gegend um die Soi Buakhao nicht nur bei Briten zunehmender Beliebtheit erfreut, sondern ebenso bei Deutschen und andern Besuchern „vom Kontinent“. Es sollte vielleicht auch erwähnt werden, dass die Soi Buakhao, anders als beispielsweise Naklua oder Jomtien Beach, noch weitestgehend von Russen und chinesischen Touristen verschont geblieben ist.

Soi Buakhao

Jomtien Beach

Jomtien liegt nur wenige Kilometer südlich vom eigentlichen Stadtzentrum Pattayas in einer ausgedehnten weiten Bucht auf der andern Seite des Pratamnak Hills – Pattayas „Hausberg“ sozusagen.
Auf Verkehrsschildern und Straßenkarten auch häufig Chom Tian geschrieben (die korrekte Aussprache ist in etwa „dschom-tjen“), ist der Jomtien Strand in etwa 10 Minuten mit rund um die Uhr verkehrenden Baht-Bus Taxis zu erreichen. Eine einfache Strecke kostet 10 Baht (ca. einen Viertel Euro).
Das folgende Video gibt Euch einen guten ersten Eindruck nicht nur vom Strandleben am Jomtien:

Die meisten Reiseführer beschreiben das stärker familienorientierte, ruhigere Jomtien mit seinem sechs Kilometer langen Sandstrand als eine Art „kleiner Schwester“ Pattayas, wo es immer noch ein bisschen beschaulicher zugeht und von allem eine Spur weniger gibt, was Pattaya mehr als im Überfluss hat – weniger Rotlichbezirke, Lärm, Verkehr und Stress.
Wo sich in Pattaya alles um Nachtleben und Shopping dreht, so liegt der Fokus am Jomtien eher auf Strandleben, Wassersport und familienorientierter Unterhaltung.

Hand aufs Herz, obwohl auch der Jomtien Strand nicht ganz den Vorstellungen entspricht, die sich Thailand-Neulinge von einem tropischen palmengesäumten Traumstrand machen, so bietet Jomtien zweifellos immer noch ein viel entspannteres Umfeld zum Sonnenbaden, Schwimmen und Wassersport als der laute, überfüllte Hauptstrand von Pattaya.
Auch wenn gerade der Jomtien Beach in den letzten Jahren zunehmend russische Touristen und Thai-Familien aus Bangkok anlockt, insbesondere an Wochenden und Feiertagen, so ist das Urlaubsflair hier doch tatsächlich noch nicht so „touristenorientiert“ wie im eigentlichen Pattaya, und das Nachtleben um einiges beschaulicher und entspannter.
Andererseits wird diese Reiseprospektbeschreibung dem modernen Jomtien nur teilweise gerecht.

Jomtien Strand

Zwar war es erst in den frühen 1980er Jahren, dass die ersten Hotel- und Bungalowanlagen entlang des damals touristisch noch unerschlossenen Sandstrandes errichtet wurden. Alte Pattaya-Hasen wissen auch noch zu berichten, wie der Jomtien Strand bis in die 1970er Jahre quasi nur durch eine Bootsfahrt rund um den Pratamnak Hill („Buddha Hill“) erreicht werden konnte. Der unberührte, breite Strand vom Jomtien war damals eher nur ein Ausflugsziel als ein eigenständiges Reiseziel, wo man seinen Jahresurlaub verbrachte.
Diese Ära erscheint heute Lichtjahre entfernt.

Insbesondere seit der Jahrtausendwende sind nämlich nicht nur die Urlauberzahlen und die der Expat-Bevölkerung in die Höhe geschossen, sondern hat auch gerade der Jomtien Beach einen einzigartigen Bauboom erlebt.
Mit seiner Skyline aus Strandhotels und Bungalowanlagen, imposanten Wohnhochhäusern, kleinen Shops und Restaurants, ist Jomtien heute vor allen Dingen beliebt bei Europäern und Skandinaviern, sowie bei stetig wachsenden Kontingenten russischer und chinesischer (Pauschal-) Touristen.

Jomtien Beach hat sich im letzten Jahrzehnt aber nicht nur zu einem zunehmend von Pattaya unabhängigem Reiseziel und einem der beliebtesten Wohngebiete der Stadt bei Residenten entwickelt, sondern hat inzwischen auch eine eigene, gutentwickelte Kneipenszene mit mehr als 100 Bars aufzuweisen.
Nur weil das Nachtleben am Jomtien überschaulicher und weniger schrill ist als z.B. auf der Walking Street, so heißt das schließlich noch lange nicht, dass nachts hier nichts los ist und Single-Reisende und Partlöwen nicht auf ihre Kosten kommen …

Tag mit der Familie am Jomtien Beach

Die „Dark Side“ (Ost-Pattaya)

Aus Gründen, die wohl niemand so genau kennt (vielleicht weil die Gegend früher eine reine Thai-Wohngegend war und sich Farangs nur selten hierher verliefen), wird das strandferne Stadtgebiet östlich der Sukhumvit Road, also Ost-Pattaya, oft auch als Pattayas „Dark Side“, die dunkle Seite, bezeichnet.

Außer ein paar Golfplätzen, Freizeit- und Themenparks hat die „Dark Side“ Normaltouristen eigentlich auch wenig zu bieten, und die meisten Urlauber werden sich kaum in die Gebiete jenseits der Sukhumvit Road verlaufen.
Nichtsdestotrotz ist Ost-Pattaya spätestens im letzten Jahrzehnt zur vermutlich beliebtesten Wohngegend bei Pattayas großer Expat-Gemeinde – gerade auch ausländischen Rentnern – herangewachsen.
Heutzutage gibt es auf der „Dark Side“ hunderte kleiner Wohnsiedungen („Villages“), die mit noch relativ günstigen Immobilienpreisen gerade den Farang-Markt ansprechen. Die vielen preiswerten Apartmentanlagen, Gästehäuser und kleineren Resorts sind hingegen vor allem für Langzeittouristen attraktiv, die nicht jeden Tag Strand oder Walking Street brauchen.

Infolge des vermehrten Zuzugs von Expats und gemischten Thai-Farang-Familien ist auf der „dark side“ in den letzten Jahren auch eine „kleine aber feine“ Kneipenszene entstanden, die sich naturgemäß weniger an Touristen als an Expats und Dauerurlaubern orientiert. Gerade viele „Short Time Bars“ – Lokale für ’ne schnelle Nummer sozusagen – finden sich hier in den abgelegensten Sträßchen.
Weil sich die Klientel auf der „Dark Side“ größtenteils aus Residenten zusammensetzt, sind die Preise für Getränke und Restaurantbesuche hier normalerweise auch noch um einiges günstiger als in Pattayas zentrumsnäheren Touristengebieten.

Wenn der Strand also auch ein paar Kilometer entfernt ist und Ihr hier unbedingt ein Moped oder Mietauto braucht, so ist die „Dark Side“ doch eine interessante Alternative vor allem für Langzeittouristen und Expats, die es lieber ein bisschen ruhiger, weniger touristenorientiert und kostengünstiger haben.

Koh Larn – Pattayas „Hausinsel“

Wenn ihr nach Thailand hauptsächlich wegen tropisch-weißer Sandstrände mit glasklarem Wasser gekommen seid und Euch die mittelmäßigen Strände und die Wasserqualität direkt an der Küste Pattayas verständlicherweise enttäuschen (man kommt ja nach Pattaya auch nicht unbedingt wegen des Strandes), dann ist ein Tagesausflug nach Koh Larn – einer von Korallenriffen umgebenen, Pattaya vorgelagerten Insel – ein unbedingtes Muss.

Koh Larn liegt etwa sieben Kilometer vor der Küste Pattayas im Golf von Thailand und ist vom Festland mit dem Speedboot oder einer im 30-Minutentakt verkehrenden Fähre in ca. 45 Minuten zu erreichen. Während Ihr Speedboote überall am Strand mieten könnt, fahren die Fähren alle vom Bali Hai Pier am südlichen Ende der Walking Street ab.
Auf Koh Larn gibt es insgesamt sechs malerische Buchten und Strände, die alle durch ihren feinkörnigen weißen Sand und die lupenreine Wasserqualität bestechen. Hier kann man in traumhaft tropischer Umgebung schwimmen, tauchen, sonnenbaden, oder einfach nur mal die gestresste Seele baumeln lassen.

Koh Larn ist für Besucher von Pattaya im wesentlichen ein „must see“ Tagesausflugsziel, das Ihr Euch im Reiseprogrammm unbedingt ganz dick anstreichen solltet.
Aber auch wenn Koh Larn vor allen Dingen ein beliebtes Ziel für Tagestripps ist und man hier nicht unbedingt seinen Urlaub verbringt, so gibt es auf Pattayas „Hausinsel“ inzwischen doch auch mehr als ein Dutzend schicker Bungalowanlagen in unmittelbarer Strandnähe, wo man durchaus mal ein zwei Nächte (Flitterwochen?) verbringen kann.
Außer einem romantischen Dinner am Strand ist auf Koh Larn nach Sonnenuntergang zwar absolut tote Hose, aber genau deswegen kommt man ja hierher – eben um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und vom „Touristenstress“ Pattayas abzuspannen!

Mehr Tipps, wie Ihr Euch in Pattaya am besten zurechtfindet und von A nach B kommt, gibt es hier:

Und hier gibt‘s noch mehr „Basiswissen“ über Pattaya:

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